Satzung

LEICHTATHLETIK SPORTVEREIN NIESKY e.V.
SATZUNG
 
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 
 
1. Der Verein führt den Namen „LSV Niesky e. V." und hat seinen Sitz in Niesky. Er wurde am 4. Juli 1990 gegründet. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Weißwasser eingetragen.
 
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
 
§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit
 
1. Zweck und Ziele des Vereins ist der Sport nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen und rassischen Gesichtspunkten:
 
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos
tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
 
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 
4. Es darf keine Person durch Ausgaben und Zuwendungen, die dem Zweck des Vereins fremd
sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
5. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten
entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer
Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a ESTG ausgeübt werden.
 
6. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Punkt 5 trifft der Vorstand.
Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
 
7. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlungen einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsent schädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
 
 
§ 3 Aufgabenerfüllung
 
1. Der Verein entwickelt, fördert und organisiert auf freiwilliger Grundlage vielseitiges Üben und Trainieren aller Altersbereiche in den Abteilungen Leichtathletik, Boxen, Aerobic, Behindertensport sowie jeglichen Breitensports.
 
2. Er schafft Bedingungen für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung seiner Mitglieder,
für das Streben nach positiven Charaktereigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Mut, Beharrlichkeit, Ausdauer, Willensstärke und moralische Sauberkeit.
 
3. Er fördert durch regelmäßiges Üben eine freudbetonte, gesundheitsfördernde aktive
Erholung.
 
4. Er will durch sinnvolle und abwechslungsreiche kulturelle Freizeitgestaltung ein niveauvolles Gemeinschaftsleben entwickeln.
 
5. Er plant und organisiert vielfältige Wettkämpfe und Vergleichsmöglichkeiten für alle
Altersklassen und verschiedene Befähigung.
 
6. Er will sportliche Talente erkennen und einen optimalen Entwicklungsweg fördern.
 
7. Er pflegt eine gute Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund, kommunalen Organen, den
Schulen des Territoriums, dem Landesfachverband und den Familien der Vereinsmitglieder.
 
8. Der Verein ist bemüht, einen einsatzbereiten Stamm ehrenamtlicher Übungsleiter. Kampf- und Schiedsrichter zu sichern, neue Helfer und Förderer zu gewinnen und deren Qualifikation zu ermöglichen.
 
9. Die Erhaltung, der Ausbau von Übungsstätten und die Bereitstellung von Sportgeräten sind
eine vordringliche Aufgabe.
 
 
§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede natürliche Person werden.
 
2. Dem Verein gehören an:
  • Jugendliche Mitglieder bis unter dem vollendeten 16. Lebensjahr
  • Ordentliche Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr
  • Fördernde Mitglieder
  • Ehrenmitglieder
 
2.1 Fördernde Mitglieder unterstützen die Ziele und Interessen des Vereins.
 
3. Mitglied des Vereins kann werden, wer in unbescholtenem Ruf steht und sich zu den
Aufgaben und Zielen des Vereins bekennt.
 
 
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
 
1. Die Mitgliedschaft wird durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung und gleichzeitiger Entrichtung der Aufnahmegebühr beantragt.
 
2. Jugendliche bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
 
3. Die Abgabe des Antrages bedeutet die vorläufige Aufnahme. Damit ist der Antragsteller
der Satzung, einschließlich der erlassenen Beitragsordnung, unterworfen.
 
4. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung an. Vereinssatzung und Ordnungen können beim zuständigen Abteilungsleiter eingesehen werden.
 
5. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
 
 
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Streichung, Ausschluss oder den Tod.
 
2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes am Verein
und dessen Vermögen.
 
3. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist erklärt werden.
 
4. Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Rückstand geraten ist Die
Verpflichtung zur Zahlung der fälligen Schuld bleibt unberührt.
 
 
§ 7 Organe des Vereins
 
1. Die Organe des Vereins sind
  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand.
 
 
§ 8 Beiträge
 
1. Vereinsmitglieder sind beitragspflichtig, soweit durch die Satzung nicht anderes bestimmt
ist. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
 
2. Beiträge sind Jahresbeiträge. Sie werden im l. Quartal des Geschäftsjahres fällig.
 
3. Zusatzbeiträge können von Abteilungen und Sparten erhoben werden. Der Vorstand muss sie bestätigen.
 
4. Mitgliedern, deren Familie in Not geraten ist, können die Beiträge teilweise erlassen werden.
 
Darüber entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.
 
 
§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder
 
1. Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung eines Antrags-,Diskussions- und Stimmrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Für das jugendliche Mitglied kann sein gesetzlicher Vertreter die Mitgliedsrechte ausüben.
 
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen,
was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
 
3. Bei Schäden, die einem Mitglied durch Benutzung der Vereinseinrichtungen widerfahren, haftet der Verein nur im Rahmen der Sportunfallversicherung. Für Schäden des Vereins, die ein Mitglied schuldhaft verursacht, haftet das Mitglied.
 
4. Anschriftenwechsel sind umgehend über den Abteilungsleiter an den Vorstand weiterzuleiten.
 
5. Über die Auflösung des Vereins können nur ordentliche Mitglieder beschließen.
 
 
§ 10 Mitgliederversammlung
 
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan und wird durch den Vorstand
einberufen.
 
2. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder.
 
3. Die ordentliche Mitgliederversammlung sollte in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres und mindestens einmal jährlich stattfinden. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand spätestens 3 Wochen vor der Versammlung einzuladen. Die Einladung erfolgt durch Aushang in den Vereinsschaukästen und in der auflagenstärksten Tageszeitung als Vereinsmitteilung.
 
4. Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Später eingehende Anträge werden als Dringlichkeitsanträge behandelt. Sie sind nachträglich nur auf die Tagesordnung zu setzen, wenn sie von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt werden.
 
5. Die Tagesordnung wird durch den Vorstand festgelegt und muss enthalten:
  • Bericht des Vorstandes
  • Bericht des Kassenprüfers
  • Entlastung des Vorstandes
  • Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
 
6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.
 
7. Über die Versammlung hat der Schriftführer ein Protokoll anzufertigen, das vom
Vorsitzenden und dem Schriftführer
unterzeichnet wird.
 
8.  Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Satzungsänderungen können nur mit zwei Drittel Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
 
9. Der Vorstand kann aus wichtigen Gründen außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
 
 
§ 11 Der Vorstand
 
1. Der Vorstand besteht aus
  • dem Vorsitzenden
  • zwei Stellvertretern des Vorsitzenden
  • dem Schatzmeister
  • weiteren 5 bis 8 Vorstandsmitgliedern.
 
2. Die Vertretung im Rechtsverkehr erfolgt durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertretern.
 
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von. 3 Jahren gewählt. Scheiden
einzelne Vorstandsmitglieder während der Amtszeit aus, kann durch Vorstandsbeschluss aus
der Reihe der Vereinsmitglieder ergänzt werden.
 
4. Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn dies zur Geschäftsführung erforderlich ist oder
mindestens 3 Vorstandsmitglieder unter Angabe von Gründen dies verlangen.
 
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte davon anwesend ist.
 
 
§ 12 Die Kassenprüfer
 
1. Die Kontrolle der Rechnungsführung obliegt zwei Kassenprüfern.
 
2. Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören und werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
 
3. Die Kassenprüfer sollen die ordnungsgemäße Buchführung des Vereins prüfen und für die
Mitgliederversammlungen einen schriftlichen Bericht vorlegen. Für die Prüfung benötigte
Unterlagen können eingesehen werden. Erworbene Kenntnisse vertraulicher Vorgänge dürfen nicht weitergegeben werden. Die Prüfung muss mindestens einmal innerhalb eines Geschäftsjahres stattfinden.
 
 
§ 13 Auflösung des Vereins
 
1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von drei viertel der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.
 
2. Das Vermögen des LSV Niesky e.V. fällt bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke an den Oberlausitzer Kreissportbund, der es ausschließlich und unmittelbar für
gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
 
 
§ 14 Inkrafttreten der Satzung
 
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 30.10.2008 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung vom 15.03.2004. Sie tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in kraft.
Ordnungen sind Ausführungsbestimmungen und werden auf Beschluss des Vorstandes erstellt und geändert.