Zweifacher Doppelschlag durch Stabhochsprungnachwuchs
Chemnitz
Mit zwei Doppelsiegen konnten die Nieskyer Nachwuchsleichtathleten bei den sächsischen Hallenmeisterschaften in Chemnitz überraschen. Sowohl bei den Jungen der AK 14 als auch bei den gleichaltrigen Mädchen gewannen die Nieskyer Gold und Silber in einem spannenden und ausgeglichenen Wettkampf gegen die Konkurrenz vom TVL Freiberg wo der Stabhochsprung vorrangig trainiert wird. Bei den Jungen nutzte Mehrkampftalent Paul Kalms die Gunst der Stunde und übersprang als einziger die siegbedeutenden 2,40 m. Trainingsgefährte Olaf Schallwig kam mit 2,20 m auf den Silberrang. Spannender ging es bei den Mädchen zu. Hier lag die Favoritenrolle bei den Freiberger Mädchen. Deshalb ist es schon eine Überraschung, dass Josephin Kalok mit wenigen Übungsstunden und einer Steigerung auf 2,15 m die Goldmedaille gewann. Dass die grazile Schülerin Talent für die anspruchsvolle Disziplin hat ist auch familiär zu erklären. Vater Sven Kalok war immerhin der beste Stabhochspringer der Region mit dem noch heutigen B-Jugendrekord von 4,20 m. Sarah Nitsche komplettierte mit einem sauberen Zweimetersprung den Doppelsieg. Silber gab es am zweiten Tag noch einmal im Stabhochsprung. Die bereits wettkampferfahrene B-Jugendliche Josefin Bachmann kam mit 2,80 m in der A-Jugend auf den 2. Platz. Sicherlich darf man die Medaillenerfolge der Nieskyer Stabhochspringer nicht überbewerten, weil nicht viele Vereine diese Disziplin im Trainingsprogramm haben. Aber ein Mutmacher und Ansporn für das weitere Training war es für die Schüler allemal.
Fotos: LSV Niesky / Gerd Scholz
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Zweifacher Doppelschlag Stabhochsprungnachwuchs (SA, 20. Januar 2007)




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Optimales Ergebnis bei den Mädchen - Sarah Nitsche & Josephin Kalok













